1939
Januar
- 1. Januar Juden müssen die zusätzlichen Zwangsnamen »Sara« bzw. »Israel« tragen.
In den folgenden Tagen Auflösung aller politischen jüdischen Organisationen - 17. Januar: Die Zulassungen von jüdischen Zahnärzten, Tierärzten und Apothekern erlöschen.
- 24. Januar: Einrichtung der »Reichszentrale für jüdische Auswanderung«
April
- 30. April: Gesetzliche Vorbereitung, die Juden in so genannten »Judenhäusern« zusammenzulegen
Juli
- 4. Juli: Die »Reichsvertretung der Deutschen Juden« wird als »Reichsvereinigung der Juden in Deutschland« als Zwangsverband unter Gestapo-Kontrolle gestellt.
September
- 1. September: Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen: Beginn des Zweiten Weltkriegs
Ausgangsbeschränkung für Juden: Winter ab 20 Uhr, Sommer ab 21 Uhr
Verhaftung aller männlichen Juden polnischer Abstammung - 12. September: Zuweisung von besonderen Lebensmittelgeschäften für Juden; in Stuttgart wird nur ein »Judenladen« (in der Seestraße) eingerichtet.
- 20. September: Abgabe aller Radiogeräte
Oktober
- 12. Oktober: Erste Deportationen aus Österreich in das besetzte Polen